Kurt Hessenberg

64 Miniaturen

Ideale Unterrichtsliteratur für Anfänger
polyphones Spiel von Anfang an
Verwendung von Volksliedern

Heft 1
Nr. 1 bis Nr. 37

für Klavier
Opus 84


ISMN 978-0-50087-301-3

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Die Miniaturen op. 84 im Klavierunterricht

Die Miniaturen op. 84 – vom Komponisten selbst in ihrer Schwierigkeit »sehr leicht bis ziemlich schwer« eingeschätzt – entstanden in der Zeit von 1967 bis 1970. Seit seinem ersten veröffentlichten Werk, den Inventionen op. 1, schuf Hessenberg immer wieder Kompositionen für das Klavier, darunter vier Sonaten, Variationen, polyphone Formen und Charakterstücke. Die Miniaturen nehmen innerhalb dieser Werkgruppe eine Sonderstellung ein: sie sind offenbar für den Klavierunterricht gedacht, in der Art des Jugendalbums von Robert Schumann...

Die Miniaturen op. 84 – vom Komponisten selbst in ihrer Schwierigkeit »sehr leicht bis ziemlich schwer« eingeschätzt – entstanden in der Zeit von 1967 bis 1970. Seit seinem ersten veröffentlichten Werk, den Inventionen op. 1, schuf Hessenberg immer wieder Kompositionen für das Klavier, darunter vier Sonaten, Variationen, polyphone Formen und Charakterstücke. Die Miniaturen nehmen innerhalb dieser Werkgruppe eine Sonderstellung ein: sie sind offenbar für den Klavierunterricht gedacht, in der Art des Jugendalbums von Robert Schumann, wie ein Freund Hessenbergs, Hellmut Collatz, von einem Hinweis des Komponisten berichtete. So ist an der Reihenfolge der Stücke eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades in technischer und musikalischer Hinsicht abzulesen. Zudem orientieren sich die Inhalte vorwiegend an kindlicher Thematik. Dabei verwendet Hessenberg nahezu alle Kleinformen für Klavier: es kommen Charakterstücke und lyrische Klavierstücke vor, sowie Suitensätze, Lieder, Kanons, Fughetten und Etüden. Der klaviertechnische Aspekt orientiert dabei sich an den »klassischen« Techniken, wie sie bis zur Frühromantik Geltung hatten und im 20. Jahrhundert als Reaktion auf den romantischen Klaviersatz wieder an Bedeutung gewannen.

Doch die Stücke sind mehr als Unterrichtswerke. Ähnlich wie Béla Bartók versucht Kurt Hessenberg einen kompositorischen »Mikrokosmos« zu schaffen, dessen Kleinformen er für eine verdichtete Darstellung seines Stils zu verwenden weiß. So entstehen musikalisch anspruchsvolle Werke...

Doch die Stücke sind mehr als Unterrichtswerke. Ähnlich wie Béla Bartók versucht Kurt Hessenberg einen kompositorischen »Mikrokosmos« zu schaffen, dessen Kleinformen er für eine verdichtete Darstellung seines Stils zu verwenden weiß. So entstehen musikalisch anspruchsvolle Werke mit ausgeprägter und vielfältiger Charakteristik. Ihr Charme und zuweilen hintergründiger Humor entfaltet sich vor dem Hintergrund einer Moderne, die in den Formen klassizistisch orientiert ist, ihren Klangsinn einer erweiterten Tonalität mit eigenwilliger Dissonanzverwendung verdankt. Die Verbindung von volksliedhafter Thematik mit anspruchsvollem, oft polyphonen Satz schafft dabei diesen für Hessenberg typischen Stil, den der Komponist Hans Ulrich Engelmann als »spielerische und objektivierende Linie einer Musikentwicklung» gegenüber einer »hypertrophen Ausdruckskunst etwa der zweiten Wiener Schule« ausmacht. (Hans Ulrich Engelmann: Sonatine für Klavier op. 17 (1937). In: Kurt Hessenberg, Beiträge zu Leben und Werk, hrsg. v. Peter Cahn, 1990 Mainz, S. 39)

Wolfgang Mechsner

 

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