Am Klavier zu lesen
von Dietmar Ströbel

Beschreibungen für Ungeübte zu vier Klavierstücken von Telemann, Mozart, Schumann und Webern. (Musikausbildung an der Wissenschaftlichen Hochschule. Ergebnisse ihrer Lehre, Bd.1). Herausgegeben vom Arbeitsgebiet Musik und Musikpädagogik des Institus für Kunst, Musik und Literatur an der Hochschule Vechta.

Für nicht-versierte Klavierspieler, Studenten, Musikpädagogen, die ihr Spielen zu einem bewußteren hin verändern wollen, in historischer Reihung, die auch eine Geschichte des Spielens andeutet.

 

ISBN 978-9805244-3-8
84 Seiten (mit vollständigen Notentext)
14,55 EUR zzgl. Versandkosten


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Das Buch

handelt vom Klavierspielen, genauer: von dessen inhaltlicher Komponente. Klavierspieler wissen, daß sie ein Stück oft erst im Laufe des immer wieder Spielens entdecken, daß sie in ihm erst nach und nach jene inhaltlich motivierten Weisen des Spielens wahrzunehmen beginnen, die dann ihr Spielen subjektiv wie objektiv zu einem gemeinten hin verwandeln.

Um ein solches Wahrnehmen geht es: um vier Versuche, solchen Teil des Spielens an vier technisch zugänglichen Stücken von Telemann, Mozart, Schumann und Webern als ein Beschreiben vorübergehend und übungshalber zu thematisieren. Dabei sollte sich dem Leser auch die Perspektive eröffnen, Spielen (und Singen und Hören) aus der einseitigen Funktionalität für »die Musik« zu lösen und als ein geschichtlich wie aktuell Wesentliches von Musik selbst für sich zu entdecken.

Das Buch wendet sich deshalb einerseits an Musiklehrer, dabei an Instrumental­pädagogen ebenso wie an Lehrer allgemeinbildender Schulen: nicht als Lehrbuch für Dritte, sondern als Hilfe, die eigenen Voraussetzungen der pädagogischen Tätigkeit zu verbessern. Aber es wendet sich auch unmittelbar an jene Klavierspieler, die mit ihrem Spielen bewußter umgehen möchten, vielleicht dabei gerade auch an solche, die nach beruflicher und familialer Karriere gerade dabeisind, ihr Spielen als ein Umgehen mit sich selbst aufs neue zu entdecken und zu entwickeln. Für ein solches Vorhaben ist das Buch angelegt.

Die Stücke sind je vollständig am Beginn der Beschreibungen für ein Spielen im Ganzen wiedergegeben. Gleichzeitig flicht der Text in seinen Kapiteln stets jene Abschnitte als Notenbeispiele ein, auf die er sich gerade bezieht. Der Leser kann so selbst immer wieder – ohne lästiges Rückblättern – versuchen, den betreffenden Abschnitt im Zusammenhang des Lesens spielend erneut sich zu vergegenwärtigen.  

Am besten wäre es wohl, das Buch einfach gleich am Klavier zu lesen.

 

Der Autor

Dietmar Ströbel, * 1940, Studium der Musikwissenschaft in München, Freiburg und Brno, 1970 Dr. phil. (Freiburg). Nebenberufliche Tätigkeiten als Journalist, Musiklehrer und Chorleiter

Dietmar Ströbel, * 1940, Studium der Musikwissenschaft in München, Freiburg und Brno, 1970 Dr. phil. (Freiburg). Nebenberufliche Tätigkeiten als Journalist, Musiklehrer und Chorleiter; seit 1972 Hochschuldozent. 1982 Professor für Musikpädagogik an der Universität Osnabrück, Abt. Vechta (seit 1995 Hochschule Vechta) und seit 1999 Leiter des Instituts für Kunst, Musik und Literatur der Hochschule Vechta. Arbeitsgebiet: Musikpädagogik als Ausbildung.

 

 

 

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