THIASOS Musikverlag

Unser Verlag ab 1. Januar 2015

Unser Musikverlag ist - als Verlagshaus - ab dem 1. Januar 2015 geschlossen. Dennoch soll Ihnen unsere Web-Seite noch einige Zeit als Informationsmöglichkeit zu Komponisten und deren Werken zur Verfügung stehen. Sie können - wie gewohnt - in unserem Shop stöbern.

Lieferbarkeit ab 2015

Einige Restartikel können Sie noch über unseren Webshop beziehen, andere Artikel sind nicht mehr direkt über uns beziehbar sind. Im gut sortierten Fachhandel und als Gebrauchtware erhalten Sie noch viele unserer Artikel.

Auf der Web-Seite erhalten Sie detaillierte Informationen über die Lieferbarkeit. Klicken Sie dazu einfach den Merkzettel- oder Warenkorb-Button an. Bei Fragen wenden Sie sich gerne per Email an uns.

Wir über uns

Wir sind ein kleiner Musikverlag mit ausgefallenem Programm.

Wir veröffentlichen das, was uns durch die eigene, persönliche Begegnung mit Musik und ihrem Umfeld begegnet, was uns interessiert, gefällt und begeistert – und wovon wir glauben, dass es auch Sie interessieren und begeistern könnte!

Kernstück unseres Sortiments ist das Gesamtwerk des Komponisten Wilhelm Petersen, welches wir in Zusammenarbeit mit der Wilhelm-Petersen-Gesellschaft e.V. betreuen. Kennengelernt habe ich die Musik Petersens als Pianist. Nach einem Konzert zum 100-jährigen Jubiläum entstand die Idee, durch eine Verlagsgründung Wilhelm Petersens Musik vor Vergessenheit zu bewahren und jedem Musiker zugänglich zu machen.

Ebenso ist uns die Förderung aktueller, Neuer Musik z. B. eines so vielseitigen Komponisten und Interpreten wie Jens Josef ein persönliches Anliegen. Seine einfallsreichen und interessanten Werke sind es wert, aufgeführt und gehört zu werden.

Wir gestatten uns auch Ausflüge in exotische Gefilde mit Veröffentlichungen japanischer Musik und – grenzüberschreitend von E-Musik zu U-Musik – japanischen Filmmusiken und Songs.

Interessantes haben wir auch entdeckt im Umfeld der Musikpädagogik. "Musikalische" Kinderliteratur, Musik- und Gesangspädagogisches, Unterrichtsmaterial.

Informieren Sie sich auf der übersichtlichen Web-Seite des THIASOS Musikverlags. Sie hält in erster Linie Informationen über Noten und Bücher aus eigenem Hause für Sie bereit, darüber hinaus aber auch Informationen über alles, was mit diesen Produkten in Verbindung steht. Daher finden Sie als Ergänzung des Angebots auch CDs, auf denen bei uns verlegte Werke zu hören sind. Denn Musik soll nicht nur "gelesen" und gespielt, sondern auch gehört werden.

Wir freuen uns, wenn Ihnen unser kleines Sortiment gefällt und Sie uns öfter hier besuchen. Möglicherweise weckt das ein oder andere Produkt Ihr Interesse und Sie möchten es gerne erwerben. Nutzen Sie dazu unsere Web-Seite mit einfacher Shopfunktion – selbstverständlich sind aber alle Produkte auch im Fachhandel erhältlich.

Mit den besten Grüßen

Ihr THIASOS Musikverlag

Matthias Gräff-Schestag

 

 

Wer oder was ist eigentlich THIASOS?

Blick in Wilhelm Petersens THIASOS

Dionysosischer Thiasos.
Attische rotfigurige Spitzamphora, 500-490 v. Chr. Aus Vulci. Staatl. Antikensammlung, München

Schauen Sie hinein in den von Wilhelm Petersen (1890–1957) verfassten hymnischen Prosatext THIASOS, der unserem Verlag den Namen gab.

Wilhelm Petersen, dichterisch und musikalisch doppelbegabt, schrieb dieses von antikem Mysterienwesen inspirierte Werk im Jahre 1909 während seiner Studienjahre in München. Vom Kreise um die Dichter Stefan George und Karl Wolfskehl, der Petersens schriftstellerisches Talent erkannte und ihn nach München holte, distanzierte sich Petersen nach einiger Zeit, um sich von da an ganz der Musik zu widmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als "Thiasos" (altgriechisch θίασος) bezeichnete man in der antiken Mysterienwelt zum einen ein spezielles Ritual des Dionysos-Kultes, zum anderen den Festzug von Tänzern und Musikern, von Satyrn und Mänaden im Gefolge des griechischen Gottes Dionysos. Dieser Gott ist nicht nur der Gott des Weines und der Extase, sondern auch der Gott der Masken.

Theater, Tanz und Musik als Lebenselixier des Menschen – Schaffung einer Verbindung zwischen Kunst und Leben – "trunken dennoch taumellos" (Wilhelm Petersen in: THIASOS 1909).